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Unterhosen-Theater gastiert bei Werbern

Gab es für Männer ein Leben vor dem M-Budget?

Gab es für Männer ein Leben vor dem M-Budget?

Keine Ahnung, wie oft andere ihre Frauen wechseln. Interessiert auch nur eingeschränkt. Theoretisch. Wäre da nicht die Migros, die ihre Kunden neuerdings dazu zwingt, sich darüber Gedanken zu machen, wer wie oft… Bitte nicht.

Irgendwie erinnert der hitverdächtige Spruch – würde er nicht von der Migros, sondern vom freundlichen Händler von nebenan stammen, man würde sagen «der übliche Provinz-Trash» – an die Schulzeit damals, als ein Lehrer einem neugierigen Mitschüler mitteilte (Name des Lehrers vom Webmaster geändert): «Hans, wir schauen dir ja auch nicht in die Unterhose.» Der gleiche unwohlige Schauer (denken Sie jetzt nicht an weisse Mäuse, nur an ganz weisse Hosen) überkommt einen, wenn man dieses Plakat liest.

Noch studiere ich daran herum, warum ein Mann, der die Unterhosen bis zur Einführung der Budgetlinie so selten wechselte, so gut bei den Frauen ankommt. Und ja, vorne im Bild: ein Abfallkübel. Danke.

Aus purer Gerechtigkeit zum Schluss noch dies: Die übrigen Sujets dieser Werbekampagne gehen voll in Ordnung.

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Frauen kriegen, was sie verdient haben

Ist doch immer das Gleiche: Statt Lohntüte gibt's Suppentüte

Ist doch immer das Gleiche: Statt Lohntüte gibt’s Suppentüte.

Die Lohndiskussion ist gelaufen. Dank sei der Frau. Während wir Männer uns noch um papierene Millionen streiten, läuft der Frau von heute ob ihrem Lohn längst das Wasser im Mund zusammen. Der CEO persönlich stellt es ihr auf den Bürotisch: mehr Gehalt. Endlich. Was Frauen wirklich wollen. Und was sie sich wirklich verdient haben. Manna statt Mammon, Würze statt Münze.

Frauen, ihr seid aufgewacht. Vorbei die Zeiten, als ihr euch abspeisen liesst mit Geld, nein, nun greift ihr hemmungslos nach der echten Speise. Morga bringt statt Scham- also Morgenröte in die Lohngleichstellung und den guten Lebensmittelhandel. Frei nach dem Motto: Lieber eine volle Suppentüte als eine leere Lohntüte.

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